Plan erfüllt und trotzdem am Ziel vorbei.

Aktualisiert: Jan 26


Lerne Deine Zielgruppen kennen | Tipps von Annett Oeding | Pimp My Startup
Pläne nützen nur, wenn sie mit den passenden Maßnahmen realisiert werden

Die Herausforderung in der Unternehmenskommunikation ist zu verstehen, dass viele verschiedene Zielgruppen mit Deinem Unternehmen kommunizieren und dass mehr als nur die zahlenden Kunden für Deinen Startup Erfolg verantwortlich sind.


Leider passiert es immer wieder, dass Gründer*innen voller Tatendrang erstmal lossenden und feststellen, dass gar nichts passiert. Die eigentliche Aufgabe ist nämlich nicht das regelmäßige Senden von Informationen, sondern das Vermitteln relevanter Informationen aufbereitet für die jeweilige Zielgruppe in einer Sprache, die genau diese Gruppe versteht. Klingt kompliziert? Ist es nicht, wenn Du weißt wie.


Kein blinder Sendedrang!

Es ist ok, dass Du der Welt so schnell wie möglich mitteilen möchtest, was Dein Startup macht, welche Produkte Ihr herstellt und wo man diese zu welchem Preis kaufen kann. Do wenn Du diese Information gleichzeitig an Kund*innen, Einkäufer*innen, Mitarbeiter*innen, Dienstleister*innen, Politiker*innen und Medien sendest, werden 90% der Empfänger*innen von Dir genervt sein. Denn 90% braucht diese Art der Information nicht.


Erst zuhören, dann anfangen.

Fang also an im Schritt eins ein Ziel zu definieren. Das können beispielsweise sein: Verkauf, Imageaufbau oder Mitarbeiterbindung ... und Vieles mehr. Dann überlege Dir, wer genau Deine Zielgruppe ist. Dann fang an, dieser Zielgruppe zuzuhören und verstehe, welche Sprache sie nutzt und welche Informationen, diese Gruppe wirklich interessant findet. Wenn Du mutig bist, frag doch einfach einige Personen aus dieser Zielgruppe.


Sprichst Du die gleiche Sprache, dann nervst Du nicht.

Wenn Du also die obenstehenden Hausaufgaben gemacht hast, trifft Du mit Deinen Maßnahmen für genau diese Zielgruppe den Nerv und wirst Dein Ziel erreichen. Die Zielgruppe bestimmt die Sprache: also im Ingenieursgespräche über die 4. Nachkommastelle geht es gern um technische Details aber im Mitarbeiter-Teambuilding geht es um Emotion, Vertrauen und Sicherheit.

Beispiel: Du bietest eine B2B-Serviceleistung im Industriebereich an. Wenn Du diese Einkäufer*innen in Konzernen anbieten möchtest, steht Du vor zwei Herausforderungen: Vertrauen schaffen, Lieferfähigkeit aufzeigen und Verhandlungsgeschick beweisen. Zusätzlich ist der/die Einkäufer*in bereits ein*e Expert*in und spricht „Fachsprache“. Jetzt weißt Du, wie Du diese Person für Dich und Dein Startup begeistern kannst.


Nimm für Dich Folgendes mit:

Kommunikation beginnt nicht mit dem Senden, sondern es beginnt einem Ziel, dass Du Dir setzt. Es geht weiter mit einer Recherche und aufmerksamen Zuhören, damit Du die Bedürfnisse der Anderen verstehst. Erst danach fängst Du an zielgerichtet ohne Streuverluste Dein kommunikatives Ziel zu erreichen, indem Du die verschiedenen Bedürfnisse bedienst.


Los geht’s!

Deine Annett

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